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Rückblick Saison 2017/18

Rückblick Saison 2017/18

Unter dem Motto «lieber spät als nie» publizieren wir an dieser Stelle unseren persönlichen Jahresrückblick zur Saison 2017/18. Diese hatte, wie so oft im Fussball, einiges zu bieten. Höhen und Tiefen inklusive.

Der spanische Torero in der Person von Pep Guardiola hatte uns im Sommer 2017 in Richtung Inselaffen verlassen. Zwar verpasste man es unter dem fanatischen Fussballlehrer drei Jahre in Folge, den heiss ersehnten Henkelpott nach München zu holen und dennoch muss man rückblickend betrachtend sagen, dass die Zeit unter Pep eine sehr erfolgreiche war. Die Meisterschale sowie der DFB-Pokal hatten sich während der Amtszeit vom spanischen Dompteur fix in München niedergelassen. In die grossen Fussstapfen treten sollte anschliessend der weltbekannte Startrainer und mehrfacher Champions League Sieger, Carlo Ancelotti. Wenn nicht mit ihm, mit wem sollen wir dann den Pott zurück nach München holen?

Die Erwartungen an den italienischen Altmeister waren gross, seine Vorschusslorbeeren ebenso. Ähnlich gross war einige Wochen oder Monate später auch der Unmut der Fans über das Auftreten und die Leistungen der Mannschaft. Zwar gelang der Start in die neue Bundesliga-Saison 17/18 mit zwei Siegen gegen Leverkusen und Bremen zunächst noch wunschgemäss, doch schon am dritten Spieltag folgte mit der 2:0 Auswärtsniederlage bei Dietmar’s Hopfenheim der erste Dämpfer. Bei Pep hätten spätestens da sämtliche Glocken Alarm geläutet, inklusive seinen eigenen. Carlo aber sah die Angelegenheit immer ein weniger gemütlicher. Zwei/Drei Minuten Warm-Up bei den Trainings, unter der Leitung des angeblichen Fitness-Guru Giovanni Mauri, reichten demnach jeweils aus, um anschliessend zielgerichtet zu trainieren. Hauptsache Carlo und Giovanni konnten bald möglichst die Einheit beenden und gemeinsam auf dem Vereinsgelände dem Tabak frönen. Die obligaten Flaschen Rotwein folgte dann jeweils am Abend – oder wohl eher jeweils schon Mittags…

Was zunächst noch mit einem Schmunzeln und positiven Gedanken im Sinne von «leben und leben lassen» zur Kenntnis genommen wurde, sollte schon bald in die andere Richtung kippen. Don Carlo liess die Zügel derart locker, dass der Ribery wohl mehr im Münchner Nachtleben als an der Säbenerstrasse zu finden war (Spass bei Seite). Die fehlende Intensität in den Trainings und der lockere Führungsstil der italienischen Führungscrew schlug sich schneller als einem lieb war in den Leistungen der Mannschaft nieder. Zwar konnte man in der Bundesliga durchaus fleissig punkten, die Leistungen unseres FCB rissen aber niemanden aus den Sesseln der Allianz Arena. Die Auftritte waren ähnlich grau, wie das Erscheinungsbild der Arena im Inneren. Das böse Erwachen folgte dann Ende September 2017 bei der Klassenreise in die französische Hauptstadt Paris. Mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse, mehr Pässe…die Bayern waren statistisch gesehen eigentlich überlegen. Das Geschehen auf dem Platz zeigte aber ein komplett anderes Bild. Jedes Mal wenn die Baguette-Truppe um ihren brasilianischen Tiefflieger Neymar und den französischen Kugelblitz Mbappe aufs Gaspedal drückte, waren Carlo’s Buben schlichtweg überfordert. 3 zu 0 hiess es am Ende. Die Tage und Stunden von Carlo und seinen angeblichen Fussballexperten waren definitiv gezählt. Noch eine Zigarette im Dress der Bayern und danach hiess es «ich habe fertig». Danke für die Zeit Carlo – sicher ein guter Typ – als Trainer bei uns aber eine Story zum Vergessen.

Was anschliessend folgte, konnten sich nicht einmal die ärgsten Bayernfans in ihren kühnsten Träumen vorstellen. Don Jupp, Mister Tripple, Everybody’s Darling kehrte von seinem Hof in der Nähe von Gladbach zurück nach München. Der Henkelpott stand mit einem Schlag schon fast wieder auf dem Marienplatz, schlechte Leistungen hin oder her. Jupp hatte von seinem Hund Cando offiziell die Erlaubnis erhalten, in seiner zweiten Heimat nochmals für Furore zu sorgen. Der Rest der Saison ist nun eigentlich rasch erzählt. Kaum hatte Jupp die Zügel in der Hand, sprang das FCB-Pferd wieder wie ein junges Fohlen durch die Stadien von Deutschland und Europa. Die Bayern reihten in der Bundesliga Sieg an Sieg und qualifizierten sich auch in der Champions League standesgemäss für das 1/8-Finale. Zwar konnte man PSG nicht mehr vom 1. Platz verdrängen, mit dem 3:1 Heimsieg im Rückspiel stellte man die Verhältnisse aber mehr als wieder klar.

Nach der Winterpause liess der DFB die Salatschüssel bereits Mal Richtung München transportieren, zu gross war die Dominanz der Bayern in der heimischen Liga. In der Champions League spazierte man mehr oder weniger locker durch die 1/8- und ¼-Finalspiele. Besiktas und Sevilla konnten unseren FCB nie wirklich gefährden. Man näherte sich langsam der heissen Phase und war weit über die Landesgrenze hinaus überzeugt, dass mit Jupp der ganz grosse Wurf nach 2013 nochmals gelingen kann.

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Im Champions League Halbfinale wartete mit Real Madrid der zweifache Serien-Championsleague-Sieger auf unsere Truppe. Und einmal mehr lief es bitterer als der Biss in eine Zitrone. Wir wollen keine weiteren Worte mehr dazu verlieren. Am Schluss gewann Madrid in München mit 1:2, bevor man sich im Rückspiel 2:2 trennte. Aus der Traum vom Tripple. Weil ganz zum Schluss der Saison auch noch das Pokalfinale in Berlin gegen die Eintracht aus Frankfurt mit 1:3 verloren ging, musterte sich die Saison 2017/18 sportlich gesehen plötzlich wieder zu einer stark dürftigen Spielzeit. Der Arbeit und dem Glanz von Jupp konnte dies allerdings nichts mehr anhaben. Zu eindrücklich waren die vorangegangenen Monate, in denen der Altmeister es wie kein anderer Verstand, Spieler, Club und Fans alle im gleichen Ausmass zu begeistern. Wir sagen deshalb einfach: Danke Jupp und mach’s gut !

Nun ist ja bereits der Kovac am Werk…gute Sache wie wir finden ! Wir sind gespannt wie’s im August mit unserem FCB weiter geht. Mia san Mia !

Und wieder "san mia Meister"

Und wieder

München - Die Saison 2016/17 ist Geschichte - der FC Bayern hat sich zum insgesamt 27. Mal in der Vereinsgeschichte den Titel des deutschen Fussballmeister gesichert. Nach einer konstant guten Bundesligasaison, geprägt von nur leichten  Startschwierigkeiten unseres FCB, gab es am Ende keine Zweifel darüber, wer sich die Krone des deutschen Fussballkönigs aufsetzen wird.  Mit insgesamt 25 Siegen, 7 Remis und nur 2 Niederlagen dürfte sich der FC Bayern mit einem Punktetotal von 82 Zählern verdient zum deutschen Meister küren lassen. Die Differenz zum Zweitplatzierten RB Leipzig betrug nach 34 Spieltagen komfortable 15 Punkte. Dem langjährigen Rivalen und gleichzeitig Drittplatzieren BVB nahm man im direkten Vergleich gar 18 Punkte ab.

Was die Bilanz auf nationaler Ebene betrifft, darf man getrost von einer tollen Saison sprechen. Im ersten Jahr unter der Leitung von Cheftrainer Ancelotti wusste die Mannschaft über weite Strecken zu überzeugen und liess in der Bundesliga zu keiner Zeit Fragen über den späteren Meister aufkommen. Zum Abschluss der Hinrunde, damals noch eng beisammen mit RB Leipzig, fegte man den stark aufspielenden Aufsteiger Mal kurzherand mit 3:0 aus der eigenen Arena. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren auch die härtesten Kritiker verstummt. Schade nur, dass unser Torjäger Robert Lewandowski am letzten Spieltag die Torjägerkanone noch an den Dortmunder Aubemayang abgeben musste. Nichts desto trotz darf unsere Nummer 9 mit seinen insgesamt 30 erzielten Ligatoren stolz auf das Geleistete sein.

In den beiden anderen Wettbewerben fällt die Bilanz hingegen deutlich ernüchtender aus. Im DFB Pokal musste man, nach zunächst souveränen Spielen, im Halbfinal gegen den BVB die Segel streichen. Vor ausverkauftem Haus in der Allianz Arena dominierte unsere Mannschaft die Partie über weite Strecken und führte verdient mit 2:1. Die Gelb/Schwarzen wollten sich aber bis zum Schluss nicht geschlagen geben und drehten gegen Ende der Partie nochmals richtig auf. Und so kam es dann, dass der FC Bayern seine Führung noch aus der Hand gab und am Ende gar mit 2:3 als Verlierer vom Platz schlich. Aus der Traum vom Finale in Berlin. Zwar kann in einem einzigen KO-Spiel immer alles passieren, das Scheitern im Halbfinal muss aber dennoch als klare Enttäuschung festgehalten werden.

Ähnlich fällt auch das Resumée mit Blick auf die Champions League Saison aus. Einmal mehr mit grossen Ambitionen und Zielen gestartet, war am Ende die Ernüchterung gross. Die Auslosung wollte es so, dass unsere Mannschaft bereits im Viertelfinal auf den Weltsklub aus Madrid trifft. Für viele Fussballfans war dies bereits ein vorgezogenes Finalspiel. Die Affiche sollte dann auch halten, was man sich von ihr versprach. Im Hinspiel zuhause in der Allianz Arena starteten die Bayern optimal und gingen nach 25 Minuten durch Arturo Vidal mit 1:0 in Führung. Bis zum Pausenpff hätte unsere Mannschaft gar höher in Front liegen müssen, verpassten aber den angestrebten zweiten Treffer mehrfach. Dies sollte sich später rächen, die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem wahren Debakel. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff glich Cristiano Ronaldo zum 1:1 an. Anschliessend flog Javi Martinez nach seiner zweiten gelben Karte vom Platz, bevor wiederum Ronaldo in der 77. Minute das 1:2 für Real Madrid erzielte. Nur dank eines überragenden Manuel Neuer im Tor, durften sich Mannschaft und Fans noch leise Hoffnungen für das Rückspiel ausrechnen. Das Duell der beiden Topteams im Estadio Santiago Bernabeu bot den Fussballfans dann nochmals alles, was das Herz erfreut. Wiederum waren es die Bayern, welche mehr Spielanteile für sich beanspruchen durften und nach 53 Minuten mit 0:1 in Front lagen. Lewandowski hat unserem Club die Hoffnung aufs Halbfinale zurückgebracht. Als eine Viertelstunde vor Ende einmal mehr CR7 zur Stelle war und den 1:1 Ausgleich markierte, stand man mit dem Rücken zur Wand. Es musste mindestens ein weiterer Treffer für die Verlängerung her. Und siehe da, nur zwei Minuten nach dem Ausgleich der Madrilenen lagen wir wieder in Front. Serio Ramos bugsierte das Leder zum 1:2 in die eigenen Maschen. Wer nun dachte, der Fussballgott hätte sich endlich auf unsere Seite gestellt, der sah sich rasch getäuscht. Zuerst folgte nur Minuten später ein ungerechtfertigter Platzverweis gegen den Krieger Vidal (gelb/rot), bevor man in der Verlängerung zu Zehnt gegen 11 (oder eher 12?) Madrilenen auch noch ein klares Abseitstor zum 2:2 hinnehmen musste. Zu Ende war der "Road to Cardiff" - es folgten zwei weitere Treffer zur finalen 4:2 Niederlage nach Verlängerung. Endstation Viertelfinale.

Zusammengefasst muss man sagen, dass die sportlichen Ziele in der Saison 2016/17 nur bedingt erreicht wurden. Zwar sicherte man sich den fünften Meistertitel in Serie (deutscher Rekord), verpasste aber sowohl im DFB Pokal als auch im europäischen Clubwettbewerb seine Ziele relativ deutlich. In der kommenden Saison 2017/18 nehmen wir deshalb wieder einen neuen Anlauf. Irgendwann holen unsere "Roten" den Henkelpott wieder nach Hause - vielleicht schon in einem Jahr.

Nun wünschen wir allen Bayern-Fans und insbesondere auch unseren Fanclub-Mitgliedern eine schöne Sommerpause und freuen uns, auch in der kommenden Saison wieder gemeinsam viele Siege unserer Bayern feiern zu dürfen. Mia san Mia !

Wintermeister 2016/17

Wintermeister 2016/17

München - Die Häfte der Saison 2016/17 ist um, die Bundesliga ruht aktuell und befindet sich in der Winterpause. Erfreulicherweise überwintert der FC Bayern München einmal mehr an der Tabellenspitze. Gegenüber anderer Jahre in naher Vergangenheit war es dieses Mal aber bis zum Halbzeitpfiff eine enge Kiste. Die Mannschaft von Neo-Cheftrainer Ancelotti bekundete in der abgelaufenen Vorrunde teilweise Mühe und liess hin und da Mal wieder einen Punkt liegen. Den Titel des Wintermeisters liess man sich dennoch nicht nehmen. Mit einer eindrücklicher Leistung fertigte man zum Abschluss der ersten Saisonhälfte in der heimischen Allianz Arena die roten Bullen aus Leipzig gleich mit 3:0 ab und machte deutlich, wem die Vormachtsstellung im deutschen Fussball gebührt.

Aus insgesamt 16 Bundesligapartien resultierten 12 Siege, 3 Unentschieden und nur eine Niederlage. Dies macht in der Summe 39 Punkte, welche in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger, die Brausedosen-Kickers aus Leipzit, beträgt dank des Sieges im Direktduell drei Punkte. Die drittplatzierten Hauptstädter aus Berlin tragen bereits eine Hypothek von 9 Punkten auf die Spitze mit sich. Dennoch gilt die Hertha nebst Leipzig, Frankfurt (Platz 4) und Hoffenheim (Platz 5) zu den positiven Überraschungen der abelaufenen Hinrunde. Eine eher durchzogene Saisonhälfte haben die Biene Majas aus dem Ruhrpott hinter sich. Die Mannschaft von "Motzki" Tuchel belegt lediglich Rang 6 und weist bereits 12 Punkte Rückstand auf den FC Bayern auf. Man will den Ballsportverein sicherlich noch nicht ganz abschreiben aber der Kampf um die begehrte Schale dürfte sich im Frühling wohl zwischen dem FC Bayern und Leipzig abspielen.

Im DFB Pokal wurden bisher zwei Runden ausgetragen. Sowohl in Runde 1 gegen Carl Zeiss Jena, als auch in Runde 2 gegen den FC Augsburg zeigte der FCB eine solide Leistung und qualifizierte sich souverän für die Achtelfinals. Dieses wird am 07. Februar 2017 zuhause in der Allianz Arena ausgetragen. Gegner sind die lahmen Wölfe vom VW-Konzern. Es scheint fasst, der Abgasskandal hätte die Wölfe etwas benebelt. Der VfL Wolfsburg belegt zur Winterpause lediglich Platz 13 in der Bundesliga-Tabelle. Auf dem Weg nach Berlin ist ein Sieg Pflicht.

Die Champions League Gruppenphase wird wohl keinen besonderen Platz in der Clubgeschichte einnehmen. In einer durchschnittlichen Gruppe mit Atletico Madrid, PSV Eindhoven und dem FC Rostow belegten die Münchner am Ende lediglich Platz 2, qualifizierten sich aber dennoch souverän für die Achtelfinalphase. Dort wartet ein Altbekannter auf unsere Mannschaft. Einmal mehr werden wir uns mit dem FC Arsenal messen. Die Gunners haben sich in einer Gruppe mit PSG, dem FC Basel und Ludogorets als Gruppenerster durchgesetzt und geniessen somit im Achtelfinale das "Heimrecht". Das Hinrundenspiel findet am 15. Februar 2017 in München statt, bevor am 07. März auswärts in London entschieden wird, welches der beiden Teams weiter um die begehrte Trophäe spielt. Die Bilanz der letzten Jahre spricht deutlich für den FC Bayern. Bleibt zu hoffen, dass sich die Jungs auch dieses Mal durchsetzen und am Ende die Reise gar bis nach Cardiff führt. Dort findet im Mai nämlich der Champions League Final statt.

#MiaSanMeister - Deutscher Fussballmeister 2016

#MiaSanMeister - Deutscher Fussballmeister 2016

München - Die Bundesliga Saison 2015/16 ist seit dem vergangenen Wochenende Geschichte. Mit einem 3:1 Heimsieg gegen den Absteiger Hannover 96 verabschiedete sich der FC Bayern standesgemäss vor heimischer Kulisse. Zum insgesamt 26. Mal in der Vereinsgeschichte durfte im Anschluss an die Partie die Meisterschale in Empfang genommen werden.

Die Zahlen der abgelaufenen Spielzeit zeigen ein beeindruckendes Bild. 34 Spiele, 28 Siege, 4 Remis und 2 Niederlage stehen am Ende zu Buche. Mit einem Punktetotal von 88 Zählern wurde der zweitplatzierte Ballspielverein Borussia Dortmund gleich 10 Punkte hinter sich gelassen. 80 erzielte Treffer und lediglich 17 kassierte Gegentreffer untermauern die konstante Höchstleistung der Mannschaft von "Noch"Trainer Pep Guardiola. Noch selten in der Geschichte der deutschen Bundesliga hat eine Mannschaft über die komplette Spielzeit hin derart überzeugt und somit am Ende der Saison hoch verdient den Titel gewonnen. Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass unser Topstürmer Robert Lewandowski mit insgesamt 30 Saisontreffern die Torjäger Kanone nach München geholt hat - herzlichen Glückwunsch Lewa ! Die deutsche Meisterschaft wurde standesgemäss mit den Fans auf dem Rathausbalkon gefeiert, wobei man sagen muss, das der FC Bayern in diesem Bereich noch Luft nach oben hat. Blickt man in die Türkei, wo in diesen Tagen unser ehemaliger Stürmer Mario Gomez #33 seine Mannschaft Besiktas zum Titel schoss, wird man schon etwas neidisch in Bezug auf die Feierlichkeiten vor Ort. Das Feiern wurde in München in den letzten Jahren halt etwas zur Gewohnheit - wir wollen es niemanden übel nehmen und freuen uns natürlich genauso über den 26. Titel wie damals über den Ersten. 

Bisher einziger Wehrmutstropfen in dieser Saison bildet einmal mehr das Abenteuer Champions League. Zum dritten Mal in Serie musste unsere Mannschaft nach dem Halbfinal den Traum vom Henkelpott begraben. Nach Real Madrid und Barcelona waren es dieses Mal die Stierkämpfer von Atletico, welche den Münchner "Bullen" aufs Kreuz legten. Trotz deutlicher Überlegenheit in beiden Spielen und einem 2:1 Heimsieg im Rückspiel reichte es am Ende nicht, sich für den Final in Mailand zu qualifizieren. Die Hypothek mit der 1:0 Auswärtsniederlage aus dem Hinspiel war am Ende leider nicht mehr wett zu machen. Der scheidende Trainer Pep Guardiola konnte somit die hohen Erwartungen der Bayern Fans auch im dritten Jahr nicht gänzlich erfüllen. Doch heute ist nicht aller Tage Abend, wir kommen wieder, keine Frage. Der Final 2017 wird in Cardiff stattfinden - ein würdiger Ort, um nach vier Jahren den Henkelpott wieder nach Hause zu bringen.

Last but not least werfen wir noch einen Blick auf den Pokalwettbewerb. Am kommenden Samstag, 21. Mai 2016 findet in Berlin das DFB Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund statt. Die zwei aktuell besten Teams aus Deutschland bilden einen würdigen Rahmen für dieses, stets spezielle, Endspiel. Noch ein letztes Mal in dieser Saison gilt es für unsere Roten alle Kräfte zu bündeln, Fussball zu zelebrieren und am Ende des Tages dann hoffentlich den goldenen Kübel mit nach Hause zu nehmen. Die Vorzeichen stehen durchaus gut, hat doch der FCB im Direktvergleich mit dem BVB zuletzt meistens das bessere Ende für sich behalten. Es darf ein hochstehendes Spiel zweier Mannschaften auf Weltklasse Niveau erwartet werden.

Danach ist die Ära Pep Guardiola nach drei Jahren in München definitiv zu Ende. Der Spanier wechselt bekanntlich auf die neue Saison hin zum englischen Spitzenclub Manchester City. An Guardiola haben sich stets die Geister geschieden und trotzdem muss festgehalten werden, dass die Qualität der Mannschaft während seiner Zeit nochmals beträchtlich angehoben wurde und abgesehen von der Champions League, auch zahlreiche Titel eingefahren wurden. Wir sagen deshalb schon jetzt: Gracias Pep und auf ein ander Mal beim Oktoberfest oder sonst irgendwo in der schönsten Stadt der Welt.

Wohin führt die Reise für die Roten?

Wohin führt die Reise für die Roten?

München - Nach einer äusserst erfolgreichen Vorrunde 2015/16 mit insgesamt 15 Siegen, 1 Remis und lediglich einer Niederlage aus insgesamt 17 Partien hat sich der FC Bayern München vor den Festtagen als klarer Bundesliga-Leader in die kurze Winterpause verabschiedet. Auch in der Champions League wusste man in den vergangenen Monaten zu überzeugen und hat sich souverän für die Runde der Letzten 16 Teams qualifiziert. Dasselbe gilt für den DFB Pokal, wo man mittlerweile im Viertelfinal steht. So weit, so gut.


Seit dem vergangenen Wochenende gehört nun auch die Vorbereitung auf die Rückrunde, welche man in wärmeren Gefilden von Doha absolviert hat, bereits wieder der Vergangenheit an. Mit der Auswärtspartie beim Hamburger SV begann am Freitag, 22. Januar 2016 für unsere Roten die Mission "vierfache" Titelverteidigung. Obschon man im Vorfeld nicht genau wusste, wie weit unsere Mannschaft nach der kurzen Pause bereits sein würde, durfte man von einem Sieg im Norden Deutschlands ausgehen. Dieser wurde dann tatsächlich auch realisiert, fiel aber mit dem Endresultat von 1:2 merklich knapp aus. Die Mannschaft des scheidenden Trainers Pep Guardiola befindet sich aktuell sicherlich noch nicht auf dem gewünschten Toplevel. Aufgrund des breiten Kaders und der individuellen Klasse sämtlicher Spieler kann sich das unser FCB auf nationaler Ebene jedoch erlauben, ohne auf Kosten von Punktverlusten schmerzliche Erfahrungen zu machen.

Um international erfolgreich zu sein, bedarf es in den kommenden Monaten allerdings absoluten Topleistungen. Mit dem italienischen Meister Juventus Turin wartet schliesslich gleich zu Beginn der Champions League KO-Phase ein harter Brocken auf unsere "Roten". Umso wichtiger dürfte in diesem Jahr auch sein, dass die absoluten Leistungsträger der Mannschaft gesund und damit über längere Zeit auf ihrem Topniveau bleiben. Spieler wie Neuer, Boateng, Alaba, Costa, Müller oder Lewandowski können in entscheidenden Spielen den nötigen Unterschied ausmachen und so dafür sorgen, dass sich Pep Guardiola im Sommer doch noch mit dem ersehnten "Henkelpott" in Richtung England verabschieden kann. Was die Verletzungen angeht, haben wir ja bereits im ersten Spiel der Rückrunde wieder schmerzliche Erfahrungen gemacht. Abwehrchef Jerome Boateng zog sich ohne gegnerische Einwirkung einen Muskelbündelriss zu und wird dem Team mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Bleibt zu hoffen, dass sich unser "Abwehrturm" bald möglichst vollständig erholt und die Mannschaft in der Zwischenzeit die Hürden auf europäischer Ebene auch ohne ihn meistert.

Wir dürfen gespannt sein, wohin die Reise für die Bayern in den kommenden Wochen und Monaten hinführen wird. Eines ist sicher, wir stehen hinter der Mannschaft und peitschen sie wann und wo immer möglich zu Höchstleistungen. Denn wie sagte einst unser Titan so schön? "Weiter ! Immer weiter !"


Mia san mia !

Rückblick Saison 2014/2015

Rückblick Saison 2014/2015

München - Für unseren FC Bayern München ist die Spielzeit 14/15 mit dem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am vergangenen Wochenende, leider etwas früh, zu Ende gegangen. Als verdienter und hoch überlegener Deutscher Meister durfte unser Kapitän, Philipp Lahm, in der heimischen Allianz Arena die Meisterschale in Empfang nehmen. Der verdiente Lohn für eine sehr starke und beeindruckende Bundesliga-Saison.


Bedauerlicherweise wird es in diesem Jahr keine weiteren Pokale zu bejubeln geben. Bekanntlich sind wir im DFB Pokalhalbfinale, trotz guter Leistung, gegen Borussia Dortmund ausgeschieden. Einige hochkarätige Chancen, beispielsweise jene in der Verlängerung durch Bastian Schweinsteiger, sowie ein nicht gegebener Strafstoss zwangen uns ins Elfmeterschiessen. Die Geschichte von dort ist bekannt. Selten in der 115-jährigen Vereinsgeschichte hat der FC Bayern ein derart schlechtes Elfmeterschiessen abgeliefert und sich deshalb am Ende selbst um den verdienten Lohn gebracht. Nächstes Jahr sind wir wieder mit von der Partie - garantiert !

Auf europäischer Ebene mussten wir leider ebenfalls im Halbfinale die Segel streichen. Ohne diverse Leistungsträger, allen voran unsere Tempospieler Alaba, Ribery und Robben, waren wir gegen ein offensiv sehr starkes Barcelona am Ende chancenlos. Die Hypothek aus der 3:0 Auswärtsniederlage in der spanischen Metropole war am Ende schlichtweg zu gross. Es ist der Mannschaft um Cheftrainer Pep Guardiola allerdings hoch anzurechnen, dass sie im Rückspiel nochmals alles für "das Wunder von München" gegeben haben. Für den Finaleinzug reichte es letztendlich nicht und dennoch konnte man vor heimischer Kulisse ein weiteres Mal überzeugen und den spanischen FCB am Ende mit 3:2 bezwingen. In der Champions League treffen spätestens ab dem Viertelfinal nur noch europäische Spitzenteams aufeinander. Da entscheidet oftmals auch die Tagesform oder in unserem Falle der Kader, welcher zur Verfügung steht. Ohne lamentieren zu wollen, war uns in dieser Saison während der entscheidenden Phase das Glück nicht gerade hold. Abgesehen von unzähligen Verletzten liefen mehrere Leistungsträger seit längerer Zeit auf dem Zahnfleisch. Die WM im letzten Sommer, die Dreifachbelastung mit dem FC Bayern sowie Qualifikationsspiele mit der Nationalmannschaft hatten ihre Spuren hinterlassen.

So bleibt am Ende dieser Saison leider Gottes, trotz überragender Auftritte "nur" der 25. Bundesliga-Titel für unsere Roten. Erhofft hatten wir uns alle, allen voran Pep Guardiola selber, etwas mehr. Und dennoch darf man nüchtern betrachtet von einer der besten Saisons aller Zeiten sprechen - abgesehen von den gewonnenen Titel. 10 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten VfL Wolfsburg, 20 Mal zu null gespielt oder ein Torverhältnis
von +62 sind genug Gründe dafür, um stolz auf die Mannschaft zu sein.

Nun gilt es erst einmal sich gut zu erholen, Urlaub zu geniessen, dort die nötigen Kräfte für die neue Saison 15/16 zu tanken um dann in gut 6 Wochen wieder voll angreifen zu können. Auf der Trainerposition sollte es voraussichtlich keine grossen Veränderungen geben. Pep Guardiola und sein Team werden auch in der kommenden Spielzeit mit ihrem Fachwissen für die gewünschten Erfolge sorgen. Was den Kader betrifft, dürfen wir gespannt sein, was die anstehende Transferperiode uns bescheren wird. sowohl Karl-Heinz Rummenigge, als auch Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen haben angekündigt, dass ein oder mehrere Rekordtransfers im Bereich des Möglichen sind. Lassen wir uns doch überraschen, welche Topstars wir schon bald an der Isar begrüssen dürfen und gemeinsam mit ihnen auf Titeljagd gehen.

Feiern / Arbeiten / Feiern

Feiern / Arbeiten / Feiern

München - Am vergangenen Freitag, 27. Februar 2015 feierte unser FC Bayern München seinen 115 Geburtstag. 115 Jahre Leidenschaft, Emotionen und jede Menge Erfolge. Dem feierlichen Tag wurde dank einem überzeugenden 4:1 Heimsieg gegen den 1. FC Köln gebührend die Krone aufgesetzt. Nach den Feierlichkeiten folgen nun aber wieder ernstzunehmende Aufgaben, um gut gerüstet in einen hoffentlich glorreichen Frühling starten zu können.


Diese Woche steht im DFB-Pokal Achtelfinale das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig auf dem Programm. Mit dieser Partie beginnen für "die Roten" die Wochen der Wahrheit - verlieren verboten. Bereits drei Tage später ist der FC Bayern auswärts zu Gast in Hannover. Mit einem weiteren Sieg wäre der nächste Schritt in Richtung 24. Meistertitel in der Deutschen Fussballbundesliga gemacht. Fällt der Sieg zusätzlich einmal mehr sehr hoch aus, könnte die Mannschaft von Cheftrainer Pep Guardiola bis zum Saisonende gar die 100 Tore - Marke knacken. 

In der Woche darauf ist mit Schachtar Donezk in der Champions League ein unangenehmer Gegner in der heimischen Allianz Arena zu Gast. Das 1/8-Final Hinspiel endete mit einem Platzverweis für unseren Xabi Alonso und schlimmer noch, mit einem torlosen Remis. Eine nicht ganz ungefährliche Ausgangslage für das bevorstehende Rückspiel. Die Bayern würden gut daran tun, möglichst früh ein oder noch besser zwei Treffer zu erzielen, um den Ukrainern bereits früh den Schneid abzukaufen. Auf dem Weg nach Berlin ist diese Hürde letztendlich Pflicht.

Werden die Hausaufgaben seriös erledigt, wird es wohl so sein, dass unsere Roten in gut zwei Wochen bereits sehr nahe am Gewinn der Salatschüssel sind und sich gleichzeitig für das Pokal und Champions League Viertelfinale qualifiziert haben. Einem spannenden Frühling mit packenden Spielen unserer Bayern würde nichts mehr im Wege stehen.

Auswärtsspiel SC Freiburg - FC Bayern München

Auswärtsspiel SC Freiburg - FC Bayern München

Eine kleine Delegation vom BFC Rote Freunde 1291 hatte das Vergnügen, am 27.8.2013 das Auswärtsspiel in Freiburg live zu sehen. Trotz dem späten Ausgleich des SC Freiburg zum 1:1 war die Stimmung auch nach dem Spiel friedlich und ausgelassen. Unser Fazit: Kurze Anreise, tolle Stimmung, kleines schmuckes Stadion, gutes Bier und nette Leute. So macht Fussball richtig Spass!